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„Übergabe der Sünkenberg-Skulpturen an die Stadt Bremervörde“ (25.11.2011)

Metallische Leichtigkeit

Stadt Bremervörde jetzt offiziell Eigentümer des Tanzensembles neben dem Oste-Hotel

Foto von der Preisverleihung
Der Bremer Künstler Werner Sünkenberg besucht immer mal wieder seine metallischen Tänzer, Sonnenwanderer und Schattenspringer neben dem Oste-Hotel. Am Freitagnachmittag gab es dazu einen besonders erfreulichen Anlass: Der Kultur- und Heimatkreis schenkte der Stadt Bremervörde das Kunstwerk, nachdem der Verein durch eine Spande des Hoteleigentümers Prof. Dr. Klaus Hübotter zum Kauf des Figurenenselble in die Lage gesetzt wurde.

Die Stadt Bremervörde ist um einen Schatz reicher – um ein wertvolles Kunstwerk nämlich. Auch wenn die Skulpturengruppe neben dem Oste-Hotel die Passanten, Hotelgäste und Autofahrer bereits seit 20 Jahren grüßt, sind die metallischen Tänzer und der Sonnenwanderer jetzt sozusagen vollends „angekommen“ in der Ostestadt: Das Kunstwerk gehört seit Freitag offiziell der Stadt Bremervörde. Denn bisher gehörte das Figurenensemble des Bremer Künstlers Werner Sünkenberg dem Eigentümer des Oste-Hotels, Prof. Dr. Klaus Hübotter. Der Bremer Unternehmer und Mäzen hat inzwischen jedoch dafür gesorgt, dass die Skulpturengruppe gleich zweimal den Eigentümer wechselte:

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"Die Verurteilung des Bremervörders Willi Mader durch das Zentralgericht des Heeres wegen "Zersetzung der Wehrkraft" und seine Hinrichtung (1944/45)" (16.11.2011)

Wie ein Flugblatt zum Todesurteil wurde

Foto: Grab von Willi Mader
„In den Kisseln“: Das Grab von Willi Mader

Weil er einer jungen Frau vertraute und ihr ein Flugblatt mit Kritik am NS-Reich gab, ist Willi Mader wegen „Wehrkraftzersetzung“ verurteilt und am 9. Februar 1945 hingerichtet worden. An das Schicksal des zweifachen Familienvaters, der zeitweise in Bremervörde lebte und zwölf Tage vor seinem 30. Geburtstag starb, erinnerte Dr. Klaus Volland am Mittwoch in einer gut besuchten Veranstaltung des Bremervörder Kultur- und Heimatkreises im Bachmann-Museum.

Recherchen im Stader Staatsarchiv brachten Vollands Ehefrau Johanna auf die Spur des gebürtigen Hamburgers. Da die Familie Mader/Grotheer noch Fotos, Dokumente und Briefe besitzt, konnte Klaus Volland fast lückenlos die damaligen Ereignisse in einem sehr interessanten Vortrag darstellen.

Gemeinsam mit 17 anderen Soldaten wurde Mader wenige Wochen vor Kriegsende in Berlin-Spandau in der Nähe des Olympiastadions erschossen. Ein Grab erinnert an den Familienvater, der wegen einer „Nichtigkeit“, wie er in einem Brief an seine Ehefrau schreibt, zum Tode verurteilt wurde.

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"Vertrieben - deportiert - ermordet" (19.05.2011)

Dr. Volland berichtet von den Schicksalsjahren Bremervörder Juden

Gedenktafel
Es waren auch die Schicksalswege der Menschen auf der Gedenktafel, von denen Dr. Klaus Volland in seinem Vortrag berichtete. Sie soll am Ratshaus an die jüdischen Bürger Bremervördes erinnern.

30 Juden lebten vor der Zeit des nationalsozialistischen Regimes in Bremervörde. Zehn von ihnen überlebten den Holocaust nicht. Von den Schicksalswegen der Umgekommenen und der zwanzig ins Ausland geflohenen Juden, erzählte Dr. Klaus Volland.
Ein Foto: Zu sehen ist ein Paar - um sie herum Uniformierte. Die Frau trägt ein großes Schild vor ihrer Brust auf dem steht: „Ich bin am Ort das größte Schwein und laß mich nur mit Juden ein“. Ihr Partner wurde gezwungen, zu bekennen: „Ich nehm als Judenjunge immer nur deutsche Mädchen mit aufs Zimmer“. Das Foto entstand im Jahr 1933 in Cuxhaven und bildete den Auftakt des Vortrags „Vertrieben – verfolgt - deportiert“ von Dr. Klaus Volland. Die Basis dieses Vortrags waren Recherchearbeiten von Dr. Elfriede Bachmann zu Beginn der Neunziger Jahre sowie von Dr. Klaus Volland selbst.

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Kulturfest 2010
Kulturfest 2010

Kultur „hautnah“ präsentiert

Großveranstaltung des Kultur- und Heimatkreises beim „Haus am See“ - Abschuss mit Spitzenband

Mit seinem zweiten großen Kulturfest hat der Bremervörder Kultur- und Heimatkreis (KuH) nahtlos an die Erfolge der vergangenen zwei Jahre angeknüpft. Weit mehr als tausend Besucher ließen sich am Sonntag in der herrlichen Kulisse rund um das „Haus am See“ von einem spektakulären kulturellen Programm inspirieren, in dem ein attraktives Highlight das nächste förmlich im Minutentakt ablöste.
Mit einem gut besuchten Gottesdienst, den der Auferstehungs-Pastor Volker Rosenfeld leitete und an dem viele Gruppen der beiden Kirchengemeinden Liborius und Auferstehung teilnahmen, wurde das zweite Kulturfest beim „Haus am See“ am gestern morgen eingeläutet.
Nach Grußworten des KuH-Vorsitzenden Manfred Bordiehn und von Bremervördes Bürgermeister Eduard Gummich eröffnete mit „Viddel 12“ das Vokalensemble der St.-Liborius-Kirchengemeinde ein ausgewogenes Programm, das dem erklärten Ziel des KuH diente, auf die kulturelle Vielfalt in der Stadt hinzuweisen und sie Einwohnern und Gästen sozusagen auch einmal „hautnah“ zu präsentieren.

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„Goldener Hecht 2010“ für Susanne Morgenstern und den
Bremervörder Kultur- und Heimatkreis e.V.
Foto von der Preisverleihung
Der Erste Vorsitzende der AG Osteland, Gerald Tielebörger (rechts), und sein Stellvertreter Jochen Bölsche überreichen Susanne Morgenstern die Ehrung.

Die Goldenen Hechte sind los

Acht Jahre hat sie die Geschicke des Bremervörder Kultur- und Heimatkreises (KuH) geleitet: Susanne Morgenstern. Nur wenige Tage nach ihrem Rückzug aus dem Vorstand (die BZ berichtete), gab es noch eine ganz besondere Ehrung für die Buchhändlerin: Die Arbeitsgemeinschaft Osteland verlieh Susanne Morgenstern gestern in Hagenah einen der begehrten „Oste-Oscars“ – den Goldenen Hecht.

„Nicht nur mit der Buchhandlung Morgenstern, einem seit 125 Jahren bestehenden und nunmehr in der vierten Generation – gemeinsam mit Ehemann Hajo Morgenstern – betriebenen Familienunternehmen, bereichert Susanne Morgenstern das Kulturleben der Ostestadt“, heißt es in der Laudatio des AG-Osteland-Vorstandsmitglieds Sigrid Frömming aus Großenwörden. Der von ihr geführte acht Jahre lang geführte Kultur- und Heimatkreis fördere in beispielhafter Breite und Vielfalt Kunst, Kultur und Heimatpflege in Bremervörde, waren sich die Juroren einig.

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Grete Hoops: „Geschichten, da dat Leben schrifft” (26.10.2009)
Teinehmer der Exkursion

Hintersinniges „op Platt“

Nicht erst seit Ina Müller wissen Freunde der plattdedeutschen Sprache: „Platt is nicht uncool“. Eine „plattdüütsche Schrieversche“ der Region ist Grete Hoops: Die Tarmstedter Erfolgsautorin las am Donnerstag im Hotel Daub vor rund 70 Gästen aus ihrem neuesten Werk „Geschichten, da dat Leben schrifft“. Veranstalter war der „Plattdüütsch Kring“ des Kultur- und Heimatkreises Bremervörde.

„Döntjes“ faszinierten die heute 74-Jährige bereits als Kind: Die Tochter eines Viehhändlers hockte mit Vorliebe unter dem Tisch, wenn sich die Erwachsenen unterhielten und schnappte dabei – gut versteckt durch eine lange Tischdecke – so manch lustigen Schnack auf, der nicht unbedingt für Kinderohren bestimmt war.

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Exkursion: Auf den Spuren der Varusschlacht (04.10.2009)
Teinehmer der Exkursion

Bremervörder Kultur- und Heimatkreis e.V. auf Tagesfahrt nach Kalkriese

Der Bremervörder Kultur- und Heimatkreis fördert nicht nur die Heimatverbundenheit zur Stadt. Er bietet seinen Mitgliedern auch interessante Exkursionen. Jüngstes Ziel war Kalkriese, wo vermutlich vor 2.000 Jahren die Varusschlacht geschlagen wurde.

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Ausstellung: „Die Eselstadt Bremervörde” (25.04. - 31.05.2009)
Eselparade 2008

Zeichnung von Franz Winzentsen

Neues von den Bremer Stadtmusikanten

Ein Forschungsprojekt des Filmemachers, Zeichners und Objektkünstlers Franz Winzentsen.
Die Ausstellung führt nicht nur die vielfältigen Interpretationen des Märchens von den Bremer Stadtmusikanten mit zahlreichen Illustrationen, alten Bilderbögen und neuen Bildern und Skulpturen von Bemervörder Schülerinnen und Schülern und von Franz Winzentsen vor, sie deckt auch historische Hintergründe auf und gibt Antworten auf die Fragen: Woher kamen der Esel und seine Genossen? Wo könnte das Räuberhaus gelegen haben? Warum zogen die Tiere nicht gleich nach Bremen weiter?

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Kulturfest 2008
Kulturfest 2008

Sommer, Sonne und Kultur - 800 Besucher beim ersten Kulturfest im Park hinter den Bachmann-Museum

Strahlender Sonnenschein und Attraktionen am laufenden Band lockten am Pfingstmontag rund 800 Besucher in den idyllischen Park hinter dem Bachmann- Museum. Hier feierte der Bremervörder Kultur- und Heimatkreis sein erstes Kulturfest und hatte dazu ein abwechslungsreiches Programm auf die Beine gestellt.

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