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Ausstellung: „Die Eselstadt Bremervörde” (25.04. - 31.05.2009)
Eselparade 2008

Zeichnung von Franz Winzentsen

Neues von den Bremer Stadtmusikanten

Ein Forschungsprojekt des Filmemachers, Zeichners und Objektkünstlers Franz Winzentsen.
Die Ausstellung führt nicht nur die vielfältigen Interpretationen des Märchens von den Bremer Stadtmusikanten mit zahlreichen Illustrationen, alten Bilderbögen und neuen Bildern und Skulpturen von Bemervörder Schülerinnen und Schülern und von Franz Winzentsen vor, sie deckt auch historische Hintergründe auf und gibt Antworten auf die Fragen: Woher kamen der Esel und seine Genossen? Wo könnte das Räuberhaus gelegen haben? Warum zogen die Tiere nicht gleich nach Bremen weiter?

 

In Bremervörde ist der Esel los

Bremer Stadtmusikanten: Besucheransturm zur Ausstellungseröffnung im Bachmann-Museum

Foto: Eselausstellung

Wieso kamen die Bremer Stadtmusikanten nie in Bremen an? Wo lag das Räuberhaus, und woher kamen die Tiere? Mit diesen Fragen beschäftigt sich eine am Sonnabend im Bachmann-Museum eröffnete Ausstellung des Kultur- und Heimatkreises. Da Thema scheint viele Menschen in der Region zu beschäftigen, geht doch das Gerücht um: „Der Esel kam aus Bremervörde”. Entsprechend gab es zur Vernissage einen regelrechten Besucheransturm.
Warum die Stadt Bremen sich mit tierischen Musikern schmückt, die dort nie aufgetreten sind, müssten die Bremer schon selbst klären, meinte die Vorsitzende des Kultur- und Heimatkreises, Susanne Morgenstern, die die zahlreichen Gäste begrüßte und sich bei allen Mitwirkenden bedankte.
Den hiesigen Projektinitiatoren gehe es darum zu klären, wo die Geschichte ihren Ursprung hat. „Sollte etwa Bremervörde die so genannte Eselstadt sein?”, hatte sich schon vor langer Zeit Georg Tretzmüller vom Kultur- und Heimatkreis gefragt und den Stader Filmemacher, Zeichner und Objektkünstler Professor Franz Winzentsen um Nachforschungen gebeten.
Um die These von der Eselstadt zu untermauern, wurde zur Ausstellungseröffnung der Film „Die so genannten Bremer Stadtmusikanten” gezeigt. Winzentsen hat den Film in Kooperation mit dem Fernsehsender ARTE gedreht. Eindrucksvoll begibt sich der Filmemacher in der 15-minütigen Darbietung auf die Spurensuche. Manch ein Bremervörder wird sich noch an die große Eselparade durch die Innenstadt im vergangenen Sommer erinnern. Der Film wird demnächst auf ARTE zu sehen sein. Der Sendetermin ist noch nicht bekannt. (Text/Foto: Bremervörder Zeitung  v. 27.04.09)

 

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