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„Übergabe der Sünkenberg-Skulpturen an die Stadt Bremervörde“ (25.11.2011)
Metallische LeichtigkeitStadt Bremervörde jetzt offiziell Eigentümer des Tanzensembles neben dem Oste-Hotel![]() Der Bremer Künstler Werner Sünkenberg besucht immer mal wieder seine metallischen Tänzer, Sonnenwanderer und Schattenspringer neben dem Oste-Hotel. Am Freitagnachmittag gab es dazu einen besonders erfreulichen Anlass: Der Kultur- und Heimatkreis schenkte der Stadt Bremervörde das Kunstwerk, nachdem der Verein durch eine Spande des Hoteleigentümers Prof. Dr. Klaus Hübotter zum Kauf des Figurenenselble in die Lage gesetzt wurde. Die Stadt Bremervörde ist um einen Schatz reicher – um ein wertvolles Kunstwerk nämlich. Auch wenn die Skulpturengruppe neben dem Oste-Hotel die Passanten, Hotelgäste und Autofahrer bereits seit 20 Jahren grüßt, sind die metallischen Tänzer und der Sonnenwanderer jetzt sozusagen vollends „angekommen“ in der Ostestadt: Das Kunstwerk gehört seit Freitag offiziell der Stadt Bremervörde. Denn bisher gehörte das Figurenensemble des Bremer Künstlers Werner Sünkenberg dem Eigentümer des Oste-Hotels, Prof. Dr. Klaus Hübotter. Der Bremer Unternehmer und Mäzen hat inzwischen jedoch dafür gesorgt, dass die Skulpturengruppe gleich zweimal den Eigentümer wechselte: Hübotter vermittelte zunächst dem Kultur- und Heimatkreis (KuH) eine großzügige Spende, die den Verein in die Lage versetzte, das Kunstwerk zu kaufen, wie KuH-Vorsitzender Manfred Bordiehn am Freitagnachmittag im Rahmen einer kleinen Feierstunde im Oste-Hotel erklärte. Er dankte Hübotter dafür, machte jedoch auch deutlich, dass sich der Vorstand entschieden habe, dass die Skultpuren, die seit zwei Jahrzehnten untrennbar mit dem Stadtbild verbunden sind, in das Eigentum der Stadt übergehen sollten. Darüber habe im KuH-Vorstand rasch Einigkeit bestanden. ![]() Bürgermeister Eduard Gummich (2. v. re.) und der Vorsitzende des Kultur- und Heimatkreises, Manfred Bordiehn, unterschreiben die Schenkungsurkunde. Prof. Dr. Klaus Hübotter (links) und der Künstler Werner Sünkenberg (2. v. li) beobachten den feierlichen Akt. Die Schenkung erfolgte im Beisein des Künstlers und Mäzens – in Sichtweite der metallischen Tänzer, die ihre Akrobatik einmal mehr stumm und gekonnt im Regen aufführten. Bürgermeister Eduard Gummich und KuH-Vorsitzender Bordiehn unterzeichneten die Schenkungsurkunde. Gummich machte deutlich, dass sich die Schenkung wunderbar in die ktivitäten zum 20-jährigen Jubiläum des Natur- und Erlebnisparks ienfüge. Wie der Park sei vor 20 Jahren auch das Hotel und mithin die Skulpturengruppe im Zuge der Landesausstellung „Natur im Städtebau“ erstellt worden. Gummich und Bordiehn dankten Hübotter für dessen großüzige Geste zugunsten der Stadt Bremervörde, die gewiss noch lange etwas von Werner Sünkenbergs ebenso robusten wie leichtfüßigen Werk haben wird, das trotz des schweren Materials durch seine tänzelnde Leichtigkeit den Betrachter in seinen Bann zieht. Auf die Frage, wie lange das Kunstwerk wohl halten werde, mutmaßte der Künstler augenzwinkernd: „250 Jahre lang!“ (Text und Fotos: BZ vom 28.11.11) |