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Besuch der Ausstellung „Edvard Munch – Rätsel hinter der Leinwand” in Kunsthalle Bremen am 6.11.2011

Eine begeisternde Ausstellung „Edvard Munch – Rätsel hinter der Leinwand”

Jüngste „KulTour” des Bremervörder Kultur-und Heimatkreises führte in die Kunsthalle Bremen

Ausstellungsbesucher

Alles stimmte: Das Wetter, der Bus, der Fahrer (Dieter Lemkau!), eine fröhliche Reisegesellschaft und das Ziel, die Edvard-Munch-Ausstellung in der neu eröffneten Kunsthalle in Bremen.

Die Ausstellung in der renovierten und erweiterten Kunsthalle Bremen übertraf die Erwartungen der KulTour-Reisenden. In zwei hervorragenden Führungen wurden sie mit dem Werk des berühmten norwegischen Malers Munch vertraut gemacht und das „Rätsel hinter der Leinwand” gelüftet.

1918 kaufte die Bremer Kunsthalle als erstes deutsches Museum ein Bild Munchs, „Das Mädchen und der Tod”. Bei Restaurierungsarbeiten im Jahre 2005 entdeckte man eine zweite Leinwand hinter diesem Bild : ein bisher unbekanntes Gemälde von Edvard Munch, das den Titel „Mädchen und drei Männerköpfe” erhielt.

Die Rolle der beiden Gemälde der Kunsthalle Bremen innerhalb von Munchs Gesamtwerk zeigen etwa 80 hochrangige Leihgaben auf, die unter anderem vom Munch Museum in Oslo und vom Kunstmuseum Bergen zur Verfügung gestellt worden sind. Die rätselhafte Symbolik in dem entdeckten Gemälde wird von der Ausstellung ebenso analysiert wie Munchs eindringliche Bildsprache.

Nach dem Besuch der Kunsthalle hatten die Teilnehmer der Busfahrt noch drei Stunden Zeit, die sie u. a. für Spaziergänge zum Schnoorviertel, zum Rathausplatz oder die Weser entlang nutzten. Auf der Rückfahrt dieser vierten KulTour des Bremervörder Kultur- und Heimatkreises wurden bereits neue Reisepläne geschmiedet.