Hannelore Brenneken
Mein Berufswunsch war Modezeichnerin, weil ich schon immer viel Spaß am Zeichnen hatte. Das Modezeichnen war aus verschiedenen Gründen nicht zu realisieren. So wurde ich Einzelhandelskauffrau in einem Modegeschäft; habe aber nie aufgehört, mich mit Zeichnen zu beschäftigen.
1965 habe ich auf Anregung einer Verwandten mit Bauernmalerei angefangen. Gegenstände aller Art wurden bemalt, z.B. Teller, Milchkannen, Truhen, Schränke. Neben dem Spaß an der Sache war die Bauermalerei sehr erfolgreich und lukrativ. Mit der Zeit bekam ich große handwerkliche Sicherheit und Fertigkeit.
Irgendwann genügte mir diese Art von Handwerkskunst nicht mehr. Zwischendurch belegte ich Kurse für Radierungen (Arthur Marquart) und Aquarellmalerei.
1985 kam ich dann zur Malgruppe Siegfried Kruggel, lernte bei ihm viel Grundsätzliches in der Malerei. Er ermutigte mich zu meiner ersten Ausstellung in der Volksbank, Bremervörder, 1994. Sie war für mich persönlich sehr erfolgreich. Ich war fasziniert und erfreut darüber. Die Malerei rückte immer mehr in den Mittelpunkt, bestimmte mein Leben.
Ende 1989 lernte ich die Malerin Minke Havemann kennen und fing an, bei ihr zu malen. Hier habe ich kontinuierlich alle Malarten und -techniken von der Pike auf gelernt und erarbeitet, z.B. Aquarell, Ei-Tempera, Ölkreide, Pastellkreide und Ölmalerei. Seit 17 Jahren gehöre ich der Malakademie Minke Havemann an und bin noch immer mit Begeisterung dabei.
Dem Bremervörder Kultur- und Heimatkreis e.V. gehöre ich seit 1985 an, damit verbunden dem Kunstkreis, dessen Sprecherin ich seit 2002 bin.